16. VEHSL
( 16. Viereinhalbstundenlauf )
Geschichte des Springer Ultralaufes


Das Mineralwasser wurde heute knapp

Lauf im wohltuenden Schatten

Heute nicht mein Tag

Die Einsamkeit des Langstreckenläufers

Der Wendepunkt

Die Siegerin

Siegerpreise, die alle Trainingseffekte kompensierten

Helga Maaß distanzierte alle mit Abstand, nur Frank Schrader (links) brachte als 2. eine ähnlich gute Leistung

Die 3 ersten der Damenwertung
Monika, Sabine und Helga

Bilder vom 15. VEHSL


Startvorbereitungen im Morgengrauen

das Orga-Team

Auch Nordic-Walker schaffen Kilometer

Zwei alte Haudegen - Wolfgang (72) mag nicht mehr laufen, rast aber mit dem Bike durch Deister und Süntel - Alfred (67) sinniert noch immer über seine 2:50 im Marathonlauf, die er vor 20 Jahren lief.

Richi (links) erscheint 1 mal im Jahr. Bestzeit im Marathon: 2:50; danach jeden Lauf in den Sand gesetzt, seitdem lieber auf dem Golfplatz. Fritz (68) unermüdlich.

Frauenpower

Noch immer gut - Hans-Jürgen Meese
Marathonbestzeit 2:25:11
Diese Zeit hätte beim diesjährigen Hannover-Marathon zum 4. Platz hinter 3 Afrikanern gereicht.

Hans-Ulrich Horst - Erfinder und Cheforganisator des Viereinhalbstundenlaufes
Kreismeister seit 1990 über 100 Km
Zeit 7:46:11

Doc Schüler (links)
Vereinsarzt und Lauftreffleiter
mit seinen Schützlingen

1993 aus der Idee geboren, dem Langstreckenläufer das Gefühl zu geben, ein paar Kilometer über die Marathondistanz hinaus zu laufen, entstand der 1. Springer Ultra-Lauf. Die Dreiecksrunde war damals 1 Kilometer lang. 10 Runden pro Stunde waren kein Problem. 45 Kilometer waren also für jeden, der wollte, durchaus drinn. Hans-Ulrich Horst gewann mit 53 Km vor Birgit Schimkus und Hans-Jürgen Meese mit je 50 Km. Andreas Bönsch lief 45 Km und seitdem nie wieder.


Helga begann mit dem Laufen im Rentenalter und wird immer schneller.

Ellen und Matthias gehören zu den Jüngsten im Verein - zusammen gerade 80 Jahre alt

Die Rundenstrichliste

Hartmut musste seine Karriere als Altersläufer mit vielen ersten Plätzen seiner Knieprobleme wegen beenden und hat sich jetzt dem Walken verschrieben

Wendepunkt und Verpflegungsstelle
da wird doch wohl nicht schon Bier getrunken?

Mit den Schuhen nicht !!!

1993 Am 1. Mai nahmen Springer Läufer zahlreich am traditionellen Volkslauf in Kirchdorf teil. Dem 25 km-Lauf auf anspruchsvoller Strecke folgte am nächsten Morgen ein vereinsinterner Viereinhalb-Stundenlauf auf "amtlich vermessener Strecke". Gelaufen wurde der Dreieckszipfel am Wisentgehege. Durch eine Wendepunktmarkierung konnte die Rundstrecke auf genau einen Kilometer festgelegt werden. Natürlich gab es eine Verpflegungsstelle, die sehr bald von fleissigen Helferinnen ständig besetzt war. Das Wetter war angenehm, sonnig, aber nicht zu heiss. Gestartet wurde um 7:30 Uhr. Gelaufen wurde bis 12 Uhr. Hinterher traf man sich beim Mittagessen im Wisentgehege. Es war eine Veranstaltung, die sich ohne grossen Aufwand durchführen liess. Übrigens: Hansis Freundin Elke lief mit 20 Kilometern ihre bisher längste Strecke in 2:16 Stunden. Die Doppeleinheit dieses Wochenendes sollte in erster Linie der Vorbereitung für den Rennsteiglauf dienen und hat ihren Trainingseffekt gewiss nicht verfehlt. Zwei Wochen später war es dann so weit. Über dieses Ereignis wurde in der Presse ausführlich berichtet.

1994 Der 2. vereinsinterne Springer Ultralauf, über dessen Namensgebung man beim ersten noch gelächelt hatte, war eine gelungene Veranstaltung und hat allen Spass gemacht. Alle waren sich darin einig, dass Hans-Ulrich grossartige Organisationsarbeit geleistet und die Sache voll im Griff hatte. Fast 40 Personen nahmen an dem Fest teil und 26 registrierte Teilnehmer zwischen Jung und Alt zogen ihre Runden bei wunderschönem Wetter. Gegrilltes, Salate, Kuchen, Torten und Puddings labten die Erschöpften und waren so reichlich vorhanden, dass sie nicht bewätigt werden konnten. Gesamtsieger war, man muss sich langsam daran gewöhnen, Birgit Schimkus. Sie hält nach nunmehr 2 Veranstaltungen den Rekord mit 54 Kilometern. An diesem Tage hatte sie auch noch Geburtstag und spendierte mehrere Flaschen Sekt. Mit 68 Jahren lief Erwin Feike seinen ersten Marathon in der Zeit von 3:58:56. Eine tolle Leistung, mit der er die Qualifikation für die Deutschen Marathonmeisterschaften erworben hätte. Ergebnisse: 1. Birgit Schimkus 54 Km - 2. Jörn Willkommen 52.5 Km - 3. Hansi Köhler 51 Km - 4. Klaus Peschke 50 Km - 5. Hans-Jürgen Lühring 45 Km 6. Erwin Feike 42.2 Km.

1995-1 Der vereinsinterne Viereinhalb-Stundenlauf auf exakt vermessener 1,5-Km-Begegnungsstrecke fand zum 3. Male am 9. April bei gutem Laufwetter statt. Eigentlich sollte, wie schon ein Jahr zuvor, während und nach dieser Laufveranstaltung ein Frühlingsfest stattfinden. Dazu war es jedoch zu kalt, und die Grillwürste landeten in heimischen Bratpfannen. 24 Kinder und Erwachsene nahmen an dem Ereignis teil. In Abwesendheit der bisherigen Rekordhalterin Birgit Schimkus stellte Hans-Jürgen Meese mit 55,5 Kilometern einen neuen Vereinsrekord auf. Beachtenswert die 30 Kilometer von Elke Borchardt in der guten Zeit von 3:07 Stunden, die sie in Begleitung von ihrem Hansi lief, und der danach noch zu grosser Aufholjagd ansetzte. Auffällig der lockere Laufstiel der Katharina Look: hier wächst ein Talent heran. Ergebnisse: 1. Hans-Jürgen Meese 55.5 Km - 2. Hans-Jürgen Lühring 51 Km - 3. Detlef Look 48 Km - Hansi Köhler 48 Km.

1995-2 Auch beim 4. Springer Ultra-Lauf hatten wir viel Glück mit dem Wetter und konnten eine Woche nach unserer wunderschönen Weser-Radtour wieder ein gelungenes Familienfest feiern. Die Anzahl der Teilnehmer war wider Erwarten recht hoch. Die Lostrommel enthielt Lose für 10 Mannschaften, und es wurden genau 30 Lose gezogen. Ein kompliziertes Auffüllverfahren der Mannschaften blieb uns am Ende also erspart. Natürlich bestimmte in erster Linie das Losglück über die Plazierung der Mannschaften. So fand sich manch einer dort wieder, wo er sich im allgemeinen nicht sieht, und das Ganze war ein grosser Spass. Wenig zu lachen hatte allerdings Heiner, der nach wenigen Metern verletzt mit Muskelfaserriss ausscheiden musste und nach einem Krankenhausbesuch den Rest des Geschehens tapfer nur noch vom Stuhl aus erlebte. Mit dem 4. Ultra-Lauf konnten wir auch den 4. Streckenrekord verzeichnen. Neuer Rekordhalter ist Hans-Jürgen Köhler. Nach Hans-Ulrich Horst (53 Km), Birgit Schimkus (54 Km), Hans-Jürgen Meese (55.5 Km) lief Hansi beim 4. Springer Ultralauf 58.5 Km. Ergebnisse: 1. Hans-Jürgen Köhler 58.5 Km - 2. Hans-Jürgen Lühring 46.5 Km - 3. Klaus Peschke 40.5 Km - 4. Fred Neumann 34.5 Km 5. Ulrike Witte-Reinholdt 33.0 Km.

1997 Beim 6. Springer Ultra-Lauf siegte Hansi Köhler mit 52,5 Km.

1998 Beim 7. Springer Ultra-Lauf siegte Hansi Köhler mit 51 Km.

1999 Beim 8. Viereinhalb-Stundenlauf wurde die Marathondistanz nicht erreicht. Erster wurde Klaus Peschke mit 40.5 Km.

2000 Zum ersten Mal wurde am Naturfreundehaus gegrillt. Laufstrecke war die TRIMM-DICH-Runde. Mit 2,2 Km war sie gewiss zu lang. Auch das moderate Gelände bereitete fortschreitend keine Freude mehr. Man lief einsam im Kreis. 26 Teilnehmer, darunter 2 Vierbeiner: Milly und Lady mit je 17,6 Km. Es siegte Hans-Jürgen Meese mit 44 Km.


22,5 Km ! ------- Wo ist mein Fressen ?!

2001 - 2006 1,5 Km - Begegnungsstrecke am Naturfreundehaus. Es werden keine Ultra-Strecken mehr gelaufen. Nur 2004 läuft Jörn Willkommen noch einmal 48 Km. Walker können sich gut platzieren. Die Zahl der Teilnehmer blieb jedoch konstant und die Ausdauer beim Grillen und Feiern ist gestiegen.

Am 14. Mai fand der 15. Viereinhalbstundenlauf statt - ein Lauf mit Tradition - deswegen ab jetzt "Viereinhalbstundenlauf" - 1 Wort ohne Bindestrich.
26 Teinehmer: 7 Frauen, 17 Männer und 2 Hunde. Gelaufen wurden insgesamt 483 Km. Jeder Hund lief 22,5 Km, die Frauen im Schnitt 19,5 Km, die Männer 17,7 Km. Es war ein schönes Lauffest. Zeitweise war auf der 750 m langen Strecke, die hin und zurück gelaufen wurde, mächtig was los. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren Hans-Ulrich, Sabine und Hans-Jürgen. Nicht nur gut gegrillt, auch schöne Bilder wurden gemacht.


Am Wendepunkt

Auf der Suche nach Feuerholz
Das Schönste vom Fest - jetzt wird gekokelt

Ausklang

müde ?

Presentation der Ergebnisse
Jeder hat gewonnen