Alpenwanderung oder besser Nordic Walking von Oberstdorf nach Davos
Eine besondere Art der Vorbereitung für den Swiss Alpine Marathon
Das Duo: Klaus Peschke und Hans-Jürgen Lühring


Auf dem Litznersattel in der Silvretta,
dem höchsten Punkt unserer Alpenwanderung 2.737 m.

Freitag, 11. Juli 2003
Oberstdorf - Spielmannsau (2 Stunden)

Abreise um 5:33 Uhr vom Bahnhof Springe. Ankunft um 12:47 in Oberstdorf.
Wanderung nach Spielmannsau (2 Stunden), einer Siedlung weit hinten im Trettachtal, wegen ihrer günstigen Lage Ausgangspunkt für viele lohnenswerte Bergtouren. Übernachtung nicht ganz preiswert, dafür aber ein hervorragendes Früstücksbüffet, das auf unserer 12-tägigen Wanderung nach Davos unübertroffen blieb.
29 EUR für Übernachtung und Frühstück im Doppelzimmer. Etagendusche und -WC.

Spielmannsau (Aufnahme aus dem Jahr 2000)

Aufstieg durch den Sperrbachtobel (Aufnahme 2003)

Samstag 12. Juli 2003
Spielmannsau - Kemptner Hütte - Oberes Mädelejoch - Holzgau - Steeg (8 Stunden)

Aufstieg zur Kemptner Hütte. Durch Wald entlang der Trettach geht es zunächst noch mühelos voran, dann, am sogenannten Knie, erreicht man den Einstieg zum Sperrbachtobel, und der Weg wird steil. Überquerung des Sperrbachs und Aufstieg durch starken Pflanzenwuchs an dessen rechten Hängen.

Später dann wieder Überquerung des Sperrbachs und Einstieg in den oberen Sperrbachtobel. Die Vegetation lässt merklich nach. Nach der Durchquerung des "Felskanals" kann man rechts oben die Kemptner Hütte (1844 m) inmitten der Gipfel der Allgäuer Berge liegen sehen, die wir dann auch bald erreicht haben.

Kemptner Hütte (Aufnahme 2000)
Oberes Mädelejoch (Aufnahme 2000)

Nach kurzer Rast sanfter Aufstieg zum Oberen Mädelejoch, zugleich Überschreitung des Allgäuer Hauptkammes und der Grenze zwischen Deutschland und Österreich.

Der Abstieg nach Holzgau durch das Höllbachtal zunächst durch spärlich bewachsene Felslandschaft, dann durch Latschen und Nadelwald unbequem und steil. Nach Erreichen der Jausenstation Uta Fahrweg vorbei am Simmswasserfall nach Holzgau.
Zuerst über Holzgauer Feldwege, dann auf dem Fußweg am rechten Lechufer über Dickenau nach Steg.
12 EUR für Übernachtung und Frühstück. Jeder für sich ein Doppelzimmer.

Klaus am Simmsfall (Aufnahme 2003)

Sonntag, 13. Juli 2003
Steeg - Kaisers - Kaiserjochhaus - Pettneu am Arlberg (7 Stunden)

Sonntag - Zum Frühstück gab es selbstgebackenen Kuchen. Um 8 Uhr waren wir unterwegs. Beim steilen Aufstieg ins Kaisertal auf den Serpentinen der gut ausgebauten Fahrstraße schützten zunächst noch Wald und Berghänge vor der unbarmherzigen Sonne. Kaisers (1500 m) erreichten wir nach einer Stunde, ein einsames Bergbauerndorf inmitten gewaltiger Bergriesen.
Südwärts am Kaiserbach entlang bis zu den Kaiseralpen (1689 m) kamen wir gut voran. Der Bach wurde überschritten. Von hier führte der Weg in steilen Serpentinen zum Kaiserjoch mit dem Schutzhaus (2310 m) hinauf.
Bei solch steilen Aufstiegen pflegten wir uns zu trennen. Klaus wollte beim Swiss Alpine Marathon in Davos den K78 (Alpiner Berglauf über 78,5 Km zwischen 1000 m und 2640 m Höhe) laufen und hatte wegen einer Verletzung Trainingsrückstand. So nutzte er manchen Berg für eine Trainingseinheit und kam auch gut hinauf. Ich aber mußte neben dem Rucksack auch noch mein Gewicht hinauftragen.

Aufstieg nach Kaisers (Aufnahme 2003)
Kaiserjochhaus (Aufnahme 2003)

Vor allem aber Hitze und Höhenluft schienen mir mehr zuzusetzen.So kam ich beim Kaiserjochhaus an, als er schon beim 2. Weizen war.
Nicht schwierig, aber steil, beschwerlich und von geringem Reiz der Abstieg nach Pettneu.
Wir durchliefen das Dorf zwei mal auf der Suche nach einem Quartier. Überall Zimmer frei. Aber niemand öffnete. Dann Musik aus einem Festzelt. Hier wurde Schützenfest gefeiert und zunächst unser Durst gestillt. Später fanden wir Quartier gleich nebenan.
17 EUR für Übernachtung und Frühstück. Jeder für sich ein Doppelzimmer.

Montag, 14. Juli 2003
Pettneu am Arlberg - St.Anton am Arlberg - Verwalltal - Konstanzer Hütte (6 Stunden).

Obgleich Pettneu 1222 m hochliegt, war die Hitze um 8 Uhr morgens schon so groß, daß uns der Mut für den geplanten Aufstieg zur Edmund-Graf-Hütte fehlte. Wir wählten den Weg entlang des Rosannaflusses an St.Anton vorbei, durch die Rosannaschlucht ins Verwalltal. Backofenhitze! Am frühen Nachmittag erreichten wir die Konstanzer Hütte.
Eine unruhige Nacht. Mit 6 Holländern, davon 4 Frauen, teilten wir den Raum.
17,60 EUR für Lager und karges Frühstück empfanden wir als zu teuer.

Blick von der Konstanzer Hütte zurück ins Verwalltal (Aufnahme 2003)
Scheidsee (Aufnahme 2003)

Dienstag, 15. Juli 2003
Konstanzer Hütte - Schönverwalltal - Neue Heilbronner Hütte - Verbellaalpe - Partenen (8 Stunden).

Um 6 Uhr verliessen wir leise unser Lager, ärgerten uns über das dürftige Frühstück und waren um 7 Uhr unterwegs. Der Weg führte ins Schönverwalltal, das seinen Namen zu recht führt. Der Zusatz "schön" passte besonders auf das Wetter, solange wir noch im Schatten der Bergriesen wanderten, aber auch auf die faszinierende Hochtal-Landschaft. Bis 2000 m kamen wir auf dem Fahrweg gut voran. Dann führte ein steiniger Pfad hinauf zu den Scheidseen (ca. 2250 m) am Verbellner Winterjöchl. Wunderschön die beiden Seen, das Ufer mit weißen Blumen übersät, eingerahmt vom Gebirge, das gar nicht mehr so gewaltig erschien, da man ja hier schon oben war. Und über allem war es still.

Oberhalb der Seen die Neue Heilbronner Hütte (Aufnahme 2003)

Oberhalb der Seeen die Neue Heilbronner Hütte, in die wir nicht einkehrten, da es noch sehr früh war.
Abstieg zur Verbellaalpe (1938 m) auf schottrigem Fahrweg, dann endlos der Weg nach Partenen (1051 m), zunächst auf Asphalt an der Staumauer des Kopser Sees vorbei, zuletzt auf steilem und engem Pfad durch Nadelwald bis hinunter ins Dorf. Je tiefer wir kamen, desto unerträglicher die Hitze.
Eine reizende alte Dame nahm uns auf. Was heißt alt? Ihre Kinder hatten ihr gerade für den kommenden Sonntag eine Gletschertour zum 75. Geburtstag organisiert, die einzige Tour in der Silvretta, die sie noch nicht gegangen war. Natürlich bekamen wir wieder jeder ein Zimmer für sich. Und weil es uns bei ihr so gut gefiel, beschlossen wir plötzlich, noch 3 oder 5 Tage zu bleiben. Das ging aber nicht, da für Donnerstag neue Gäste angesagt waren. Und was machte unsere Wirtin? Sie verdonnerte ihre Tochter, die ein Ferienhaus ein paar Häuser weiter oben betreibt, uns ab Donnerstag aufzunehmen und natürlich jedem ein Einzelzimmer zuzuweisen. Wir mußten losen, Klaus bekam das 3-Bettzimmer und ich die Ferienwohnung für 4 Personen. Dort blieben wir 2 Nächte.
17 EUR für Übernachtung und Frühstück bei der Mutter.
18 EUR bzw. 20 EUR für Übernachtung und Frühstück bei der Tochter

Mittwoch, 16. Juli 2003
Bielerhöhe - Wiesbadener Hütte - Bielerhöhe (6 Stunden).

Mit dem Bus zur Bielerhöhe. Wir waren lediglich zu einem zweistündigen Spaziergang rund um den Stausee aufgebrochen. Als sich jedoch an der Südspitze des Sees das Ochsental unseren Blicken öffnete, sahen wir fasziniert auf die Gletscher der Dreitausender und änderten die Richtung. Wir zogen hinauf in dieses Tal der Jll bis zur Wiesbadener Hütte (2443 m) und wurden belohnt mit prächtigem Rundblick auf die grandiose Gletscherlandschaft rund um den Piz Buin.

Wiesbadener Hütte (Aufnahme 2003)

Wieder am See setzten wir unseren Rundweg fort. Von der Bielerhöhe ging es mit dem Bus zurück nach Partenen.

Donnerstag, 17. Juli 2003
Ruhetag

Am Morgen zogen wir zur Tochter.
Es regnete. Aber dieser Regentag war schon 3 Tage vorher vorausgesagt worden und so war unser Ruhetag geplant. Wir machten am Vormittag einen Spaziergang nach Gaschurn, kauften eine Zeitung und hielten einen ausgedehnten Mittagsschlaf.

Piz Buin (Aufnahme 2003)
Kleiner 
        Gebirgssee oberhalb der Tschifernella-Weiden 
        (Aufnahme 2003)

Freitag, 18. Juli 2003
Bielerhöhe - Saarbrückner Hütte - Litzner Sattel - Klostertal - Bielerhöhe (9 Stunden).

Mit dem Bus zur Bielerhöhe. Zunächst abwärts zum Madlenerhaus. Nach Überquerung eines kleinen Seitenbaches der Ill und Durchwanderung eines Trümmerfeldes, das von einem riesigen Bergsturz herrührt, führte der Weg nach kräftigem Anstieg bei ca. 2100 m auf die Tschifernella-Weiden

der 
        Berichterstatter an der Saarbrückner Hütte (Aufnahme 2003)

Vorbei an wunderschönen kleinen Gebirgsseeen sahen wir bald auf dem Ostgrad des Kleinen Litzners die Saarbrückner Hütte (2538 m). Während Klaus die für 3 1/2 Stunden ausgewiesene Wanderung zu einer Trainingseinheit nutzte und nach 2 Stunden auf der Hütte ankam, brauchte ich 40 Minuten länger als er, hatte aber dieses Mal den Aufstieg bei herrlichstem Wetter genossen.

Der Rückweg führte uns über den Litzner Sattel (2737 m). In Anbetracht des schönen Wetters hatten wir diesen Weg gewählt, wollten aber auch umkehren, falls es zu schwierig werden sollte. Natürlich kehrten wir nicht um. Laut Karte führt der Weg über ein Gletscherfeld, von dem aber außer ein paar Schneefeldern alles weggeschmolzen war.
Zusammen mit einer Thüringer Wandergruppe erreichten wir den Sattel und waren von der Hochgebirgslandschaft mit seinen Bergen, Gletschern und Seen tief beeindruckt.

Litzner Gletscher (Aufnahme 2003)

Auf dem Litzner Sattel (Aufnahme 2003)

Aufstieg zum Litzner Sattel (Aufnahme 2003)
Gebirgssee am Litzner Sattel (Aufnahme 2003)

Der Abstieg fiel uns schwer. Teilweise mußte geklettert werden. Im Klostertal konnten wir ausschreiten
Mit dem letzten Bus um 18 Uhr fuhren wir zurück.
Es war der schönste und eindrucksvollste Tag unserer Wanderung.

Am Klostertaler Bach (Aufnahme 2003)
Im Klostertal (Aufnahme 2003)

Samstag, 19. Juli 2003
Partenen - Vermunt-Stausee - Bielerhöhe (4 Stunden)

Wir hatten nun mal diesen blödsinnigen Ehrgeiz, den ganzen Weg von Oberstdorf nach Davos zu Fuß zu gehen, und so mußte es denn sein. Die Rucksäcke wurden aufgeschnallt. Bei brütender Hitze war der Aufstieg mit 1000 m Höhenunterschied zur Bielerhöhe Pflichtprogramm.
Übernachtung im Berggasthof Piz Buin - Einzelzimmer Du/WC mit Frühstück 34 EUR

Sonntag, 20. Juli 2003
Bielerhöhe - Hochmaderer Joch - Tübinger Hütte - Garneratal - Gaschurn (8 Stunden)

Das Ziel des heutigen Tages sollte Vergalda sein über Hochmaderer Joch, Tübinger Hütte, Mittelbergjoch, Vergaldajoch und Vergaldatal.
Der Weg führte von der Bielerhöhe abwärts zum Madlerhaus, dann westwerts entlang der Ill und ohne große Geländeunterschiede hinüber ins Kromertal. Nach Überquerung des Baches und des Fahrweges, der vom Vermunt-Stausee in Richtung Saarbrückner Hütte verläuft, führte der Pfad weiter westwärts durch sumpfige Weiden, dann steil hinauf ins Maderer Täli.

Bachüberquerung (Aufnahme 2003)
Überquerung des Schneefeldes auf dem Weg zum
        Hochmaderer Joch (Aufnahme 2003)

Über schuttbedeckten Talboden, Überquerung eines großen Schneefeldes gelangten wir auf steilem Steig zum Hochmaderer Joch (2505 m).

Vom Joch ging es über Schutthänge hinab ins Gantschettatäli und unter den Hängen der Valgraggespitzen fast eben zur Tübinger Hütte (2191 m).
Die große Hitze hatte besonders mir mächtig zugesetzt. Da uns der Weg nach Vergalda noch sehr weit erschien und wir nicht mehr ganz frisch waren, änderten wir die Route, stiegen ab und wanderten im Garneratal nach Gaschurn (979 m). 3 Stunden hatte der Abstieg gedauert. Da es in diesem Tal keinen Tropfen Wasser zu trinken gab, kamen wir völlig dehydriert an und fanden zum Glück an diesem Sonntag einen offenen Laden, wo wir einkaufen konnten. Wir haben viel getrunken und hingen auch beide noch während der Nacht oft am Wasserhahn.
So waren wir in Gaschurn fast wieder dort, von wo wir 2 Tage vorher aufgebrochen waren.
30 EUR für Übernachtung und Frühstück im Einzelzimmer

Tübinger Hütte (Aufnahme 2000)
Gargellen (Aufnahme 2000)

Montag, 21. Juli 2003
Gaschurn - St.Gallenkirch - Gargellen - Vergalda (7 Stunden)

Der Weg über St.Gallenkirch ins Gargellental war einfach. Entlang der Ill bis St.Gallenkirch, dann steiler Aufstieg auf dem Suggadinweg ins Gargellental. Ein Teil der Strecke wurde wegen Verschüttung durch Muren auf der Straße zurückgelegt. In Gargellen kaum angekommen, wurden wir von einem Wettersturz überrascht. Urplötzlich verhüllte sich der Berg, zugleich setzte orkanartiger Sturm mit Gewitter, wolkenbruchartigem Regen und Hagel ein. Wir ereichten laufend einen überdachten Hausgang und eine Telefonzelle, wo wir vor herumfliegenden Gegenständen geschützt waren. Nach weniger als einer Stunde war alles vorbei, und die Sonne fing wieder an zu scheinen.
Nach Vergalda war es nicht mehr weit. Übernachtung im Berghotel Vergalda (1550 m).
23,50 EUR für Übernachtung und Frühstück im Einzelzimmer. Etagendusche und -WC.

Dienstag, 22. Juli 2003
Vergalda - Schlappiner Joch - Schlappin - Klosters - Davos (8 Stunden)

Die Königsetappe.
Am Morgen war es noch frisch, als wir in Richtung Schlappiner Joch aufbrachen. Bis zur Oberen Valzifenzalm (1838 m) wurden wir von vielen Mountainbikern überholt. Eine der bekanntesten Routen mit dem Bike führt von Oberstdorf nach Riva del Garda über Gargellen, Schlappiner Joch, Klosters, Davos, Dürrboden und Scalettapass. Ab der Alm mußten die Räder auf steilem Steig geschoben und überwiegend getragen werden, so dass wir viele wieder überholten. Auf dem Schlappiner Joch (2202 m) überschritten wir die Grenze. Wir waren in der Schweiz.

Blick vom Schlappiner Joch in die Schweiz (Aufnahme 2000)
Schlappin - im Hintergrund der Schlappiner See (Aufnahme 2003)

Nicht schwierig, aber beschwerlich ging es auf vom Vieh überdüngten Weiden steil bergab. In einen kleinen Biergarten oberhalb des Schlappiner Sees kehrten wir ein.

Von hier aus führte ein Fahrweg hinab nach Klosters (1124 m). Wir überwanden unseren Schweinehund, kamen am Bahnhof vorbei und fuhren nicht mit dem Zug.
Unter der Gotschnagratseilbahn gewannen wir sehr schnell an Höhe, bis wir die Gleise der Rhätischen Bahn erreicht hatten. Die Trasse wurde uns nun bis Davos zum ständigen Begleiter.

Klosters (Aufnahme 2003)
Davoser See - Im Hintergrund Davos (Aufnahme 2000)

Nach Überwindung des Wolfgang - Passes konnten wir endlich auf den Davoser See blicken, den wir dann auch bald erreichten.
Jetzt hielt uns nichts mehr. Nordic-Power-Walking war angesagt. Am Ostufer stürmte Klaus vorne weg, und ich hielt dieses Mal mit. Nicht wenige Spaziergänger und Wanderer mußten den Verrückten Platz machen und zur Seite treten. An der Badeanstalt kurz vor Davos (1571 m) fand die Raserei ein abruptes Ende, da sich hier die Möglichkeit ergab, etwas zu trinken.
Es waren noch 10 Minuten bis zum Hotel Hermann. Herr Stamm saß wie immer auf seinem Stammplatz vor dem Eingang und begrüßte uns herzlich.

Wir sind auf der ganzen Strecke ausnahmslos mit Stöcken gelaufen - bergauf, bergab und in der Ebene.
Die Kosten beliefen sich im Schnitt auf 48 EUR pro Person und Tag. Wesentlich teurer ist es in der Schweiz.

Samstag, 26. Juli 2003
Swiss Alpine Marathon Davos

Die Wanderung sollte neben seinem Erlebniswert Training und Höhenanpassung für den Swiss Alpine Marathon sein und hat wohl auch einiges bewirkt.
Obwohl Klaus seit seinem Marathon beim Söltjerlauf in Bad Münder wegen Verletzung seiner Wade 6 Wochen nicht mehr gelaufen war, bestand er die ultimative Herausforderung, den K78 (78,5 Km +/- 2320 m), in der Zeit von 10:51:29 Stunden glänzend.
Das Nordic Walking über 27,8 Km (+390 m / -920 m) ist mir wesentlich leichter gefallen als manche Tagesetappe unserer Fernwanderung. Keine Rangliste beim Walking. Aber man rechnet trotzdem und mit dem 19. Platz unter 125 Teilnehmern war ich sehr zufrieden.
Fred Neumann, der einen Tag zuvor angereist war, wurde 20. unter 663 Teilnehmern beim K30 ( 30,7 Km +390 m / -920 m).

Übrigens, ein Teil der Aufnahmen wurde von mir auf einer Wanderung von Oberstdorf nach Davos im Jahre 2000 gemacht. Viele Wegstrecken waren die gleichen. Ich wanderte allein und benötigte 6 Tage. In Klosters allerdings war ich in den Zug gestiegen.